Medienmitteilung

BSH
7. Januar 2015
Chur



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Mitteilung
20150107 MM LB Antwort LB BT Notstand Pflegefachleute def

LB Antwort LB BT Notstand Pflegefachleute Def

Notstand bei den Pflegefachleuten
Antwort zum Leserbrief im Bündner Tagblatt vom 7.1.15 von Mandy

Frau Beeler fragt sich zu Recht, wieso Fachpersonal im Ausland gesucht werden muss.
Es gibt in Graubünden sehr viele engagierte, motivierte Personen, die sich einem interessanten Beruf im Gesundheitswesen stellen und nach einer Grundausbildung weitere Aus- oder Weiterbildungen absolvieren.

Die Betriebe bieten zusammen mit den Arbeitgeberorganisationen und den Fachschulen sehr gute Rahmenbedingungen, damit möglichst viele Berufsleute in das Gesundheitswesen einsteigen und verbleiben können. Es könnten noch weit mehr Personen ausgebildet werden, wenn diese vorhanden wären. Dies gilt vor allem für die periphereren Regionen unseres Kantons.

Auch in Härtefällen, wie sie Frau Beeler schildert, bieten die Betriebe Unterstützung, damit geeignete Personen eine Aus- oder Weiterbildung absolvieren können.

Dass die Betriebe bei einem finanziellen Einsatz von mehreren tausend bis zehntausend Franken eine Verpflichtungszeit erwarten, ist selbstverständlich. Der Steuerzahler möchte, dass mit seinen Geldern sorgfältig umgegangen wird. Die Ausgebildeten werden sich sicher gerne in Betrieben weiter engagieren, die eine grosse Chance geboten und eine Aus-/Weiterbildung finanziert haben.

Die Betriebe und Schulen setzen auf die motivierten Personen aus unserem Kanton. Die qualitativ hochwertigen Ausbildungsstätten und –schulen sind bereit für motivierte Personen.

 

Weitere Informationen erteilt:
Franco Hübner, Geschäftsführer BSH
Telefon 081 254 75 20, Natel 079 354 99 00

Chur, 07. Januar 2015